Meine Intension, meine Vision

Um euch hier abzuholen, müssen wir gemeinsam an einen Moment in der Zeit gehen, der nicht lange von dem Jetzt entfernt liegt.

Dort möchte ich mit meiner Erzählung starten.

Es war ein Abend, und ich voller Gram. Ich lag im Bett, weinte mir die Augen nass. Meine Mutter um mich herum. Wie viele Menschen hatten diesen Moment, in einer Art und weise, die der meinen Erfahrung ähnlich ist.

Mitten in meinem Studium an der Boku, war ich an einen Punkt gelangt, an dem ich voller Erschrecken feststellen musste, das die Welt in der ich lebe, die Welt, in der ich meine Bahnen ziehe, und meine Schritte für die Zukunft setze, eine Welt war, mit der ich nicht in allen Belangen übereinstimmen wollte. Es zog mich in den Wald. Dieser Gedanke, und ich gefangen in der Furcht die er auslöste, brachte mich zu der Erkenntnis, das dieser Weg für mich nicht der Richtige war. Eine Familie Wollte ich. Kinder, in einem heilsamen Umfeld. Mit Beziehungen zu Menschen. Auch wenn nicht immer ganz einfach, aber viele und alle Möglichkeiten des jetzt. Eine Abschottung, eine Auswanderung, war somit keine Option.

Doch wie lebt man in einer Gesellschaft, die auf Säulen baut, mit dessen Werten und Handlungen man in manchen Belangen, nicht ganz einig wird. Ich begann mein Konsumverhalten Schrittweise zu adaptieren. Meine Ernährung. Meine Gedanken.

Es dauerte jedoch noch Jahre, bis ich vollständig begriff, es geht nicht nur halb. Ich befinde mich noch immer am Weg. Werde auch immer dort sein. Doch es tut gut, zu wissen, es verändert sich etwas. Im eigenen Verhalten, in der Vision, welche von Tag zu Tag Klarer wird.


Das erste Mal wirklich bewusst wurde mir das während meinem Studium.

Es muss in der Vorlesung Wirtschaft oder Marketing gewesen sein.

Eines Abends lag ich im Bett und zerbrach mir in den Kopf, wie ich einer Welt leben soll, in einer Welt, in der die Basis auf etwas baut, mit dem ich in vielen Fällen nicht übereinstimmen möchte. Ich glaub so ein Leben zu führen, und sich dessen bewusst zu sein, macht auf die Dauer krank. Gegen die eigenen Werte, Visionen und Ethik handeln, ist etwas was langfristig, manchmal auch schon kurzfristig, eine Handlung gegen uns selbst bedeutet.




Es ist oft in der Vergangenheit geschehen, und auch oft noch heute, da denke ich über das Leben nach. Wie soll es sein, und wie es ist. Und wie weit sich diese Zustände voneinander entfernt befinden.